Im zweiten Teil hab ich ja schon erwähnt dass uns noch die Ablage und die Verschlagwortung fehlt. Hier also der 3te und letzte Beitrag zum Thema Workflow
1. Ablage Wenn man eine Bilddatenbank aufbaut sollte man sich vorher ein System überlegen und bei diesem bleiben. Man kann die Ablage auch völlig dem Programm überlassen. Ich wähle die goldene Mitte. Meine Bilder speichere ich je nach Thema oder Event in verschiedenen Projekten. Die Projekte kommen in einen Monatsordner, und der Monatsordner in einen Jahresordner. Klingt logisch oder? Zusätzlich kann jedes Projekt noch Unterordner enthalten z.B. ein Projekt Urlaub in dem sich diverse Ordner mit den Ausflugszielen befinden. Ein Projekt kann auch in mehreren Monaten vorhanden sein. Zum Beispiel das Projekt Makro kommt bei mir in mehreren Monaten vor.
Ich kann also über die Jahreszahl und das Monat ein Bild finden. Oder über die diversen Projekte. Zusätzlich hilft mir die Verschlagwortung und Bewertung wenn ich ein Bild suche. Die Jahreszahlordner haben zusätzlich den Vorteil dass ich ein ganzes Jahr zum Beispiel einfach auf eine externe Platte auslagern kann. Ich habe immer das aktuelle Jahr auf meinem MBP und die vorigen Jahre auf einer externen Platte weil ich diese ja nicht mehr so oft brauche.
2. Verschlagwortung – Tags Um die Suche nach einem Bild zu erleichtern, ist es nützlich die Bilder mit Schlagwörtern/Tags zu versehen. Wenn ich ein Foto von meiner Oma auf ihrer Geburtstagsfeier gemacht habe, dann bekommt das Bild die Schlagwörter Oma, Geburtstag. Bei Einzelpersonen verwende ich das Tag Einzelperson und bei Gruppenfotos einfach das Tag Gruppenfoto zusätzlich zu den Namen zu den Personen die auf dem Bild sind. So finde ich schnell mal das Gruppenfoto der ganzen Familie die auf der Feier waren ohne alle Fotos meiner Oma durchgehen zu müssen.
Aperture bietet noch dazu die Möglichkeit die Schlagwörter hierarchisch aufzubauen. Ein Beispiel wie ich es verwende: Orte / Österreich / Wien / Rathausplatz oder Technik / Computer / Apple oder Natur / Blumen / Löwenzahn. Die Verschlagwortung kann man natürlich bis ins Unendliche betreiben. Da muss jeder für sich entscheiden ob und wie viele Schlagwörter er braucht um seine Bilder zu finden. Besser ein paar Schlagwörter weniger, dafür aussagekräftige Wörter die man zu Suche auch verwenden würde. Damit endet hier mein Workflow und ich fange mit der Bildbearbeitung an.
Fassen wir noch einmal den Workflow kurz zusammen:
- 1. Import
- 2. Backup
- 3. Sichten, sortieren und bewerten
- 4. Ablage
- 5. Verschlagwortung
- 6. Bildbearbeitung