Diese Frage habe ich heute schon einmal auf dem fotolism.us Blog gelesen. Ursprünglich hat zoomyboy diese Frage in die Runde geworfen. Ich habe darüber etwas nachgedacht und kann es kurz beantworten.
1. Mir die Fotografie eine Menge Freude bereitet.
Eigentlich gehört dazu auch die Nachbearbeitung der Fotos, das arrangieren zu einer Diashow oder ein Fotobuch zu entwerfen.
2. Das ausprobieren neuer Techniken eine Herausforderung ist.
Nichts ist schöner als der Moment an dem man merkt dass man Neues gelernt hat und das Ergebnis wie gewünscht ist.
3. Ich beim fotografieren entspannen und abschalten kann.
Blende, Zeit, Schärfe, Bildaufbau usw. sind nur ein paar Dinge auf die man beim fotografieren achten muss Doch gerade dadurch kann ich mich auf den Moment konzentrieren und kann vom Alltag etwas abschalten. Ich finde das den perfekten Ausgleich für den Alltag. Noch besser ist es natürlich wenn man dies mit einem Urlaub, Ausflug usw. verbinden kann.
Und warum fotografierst Du? Schreibe einen Blogbeitrag oder Kommentar und lass es uns wissen.
Vielleicht kann man es so formulieren:
Ich fotografiere, weil ich bestimmte Dinge dokumentieren möchte. Dinge, die mich faszinieren, wenn man so will…
Früher war das hauptsächlich Architektur. Dann kam eine längere Pause, in der ich gar keine Kamera mehr hatte. Ich habe in dieser Zeit mehr geschrieben.
Heute fasziniert mich Urban-Art (Street-Art & Graffiti). Ich schau mir die Sachen gerne an und mache oft ausgedehnte Touren mit der Kamera. Auch im Winter. Ich gehe öfter zu Bahnhöfen oder S-Bahn Haltestellen und warte auf bemalte Züge.
Auch eigentlich kleine Aufkleber formatfüllend auf dem Bildschirm zu sehen, finde ich klasse. Oft werden die Objekte entfernt, zerstört, geklaut etc. Aber die Fotos bleiben.
Die Nachbearbeitung finde ich weniger spannend. Wenn ich bei moderateren Temperaturen als im Winter auf Streifzug gehe, sehe ich irgendwann nur noch Farben und Formen und Formen und Farben. Alles andere interessiert mich dann nicht mehr…
Das ist einem Rausch durchaus ähnlich. Nur mangelndes Licht oder ein lahmer Arm hindern mich, das unendlich weiter zu treiben. Das ist Fotografie für mich.
Seit ich mich mit Graffiti und diesen Dingen (fotografisch) beschäftige, sehe ich die Stadt mit völlig anderen Augen. Ich sehe, dass sich vieles ständig und auch schnell verändert. Daher kann man sagen, dass ich fotografiere, weil es für mich etwas optimistisches hat.
Hört sich vielleicht komisch an, aber Graffiti ist für mich etwas sehr optimistisches. Ich bin sehr auf das Sujet fokussiert und ganz sicher bin ich ein »Graffiti-Freak«.
Gruß – Jupiter