Vor ein paar Tagen war ich im Museumsquartier um ein paar Fotos von den dort ausgestellten Skulpturen zu machen. Nachdem ich dort ein paar Bilder geschossen hatte, fiel mir eine Idee von Martin Gommel ein, die ich auf seinem Blog gelesen habe.
In seinem Beitrag geht es darum, nach dem Druck auf den Auslöser nicht ständig das Ergebnis auf dem Kameradisplay zu kontrollieren, sondern sich auf das Wesentliche, nämlich das Bild selbst zu konzentrieren. Martin klebt dazu einfach das Display mit einem Stück Papier ab, um nicht zu schummeln. Zusätzlich stellt er die Kamera auf Schwarzweiss und den Aufnahmemodus auf JPEG.
Ich hatte aber kein Papier dabei, um das Display zu verdecken, deshalb hab ich einfach versucht nicht auf das Display zu sehen. Und dass war echt nicht einfach! Man glaubt gar nicht wie sehr man sich daran gewöhnt hat, nach dem drücken des Auslösers gleich das Ergebnis kontrollieren zu können. Nach dem kurzen Photowalk, konnte ich es aber nicht mehr erwarten die Bilder daheim anzusehen. Über das Ergebnis war ich doch recht überrascht. Ich hatte mit einigen über- und unterbelichteten Bildern gerechnet.
Erstaunt hat mich, dass technisch gesehen, die Bilder eigentlich ohne grobe Fehler waren. Über die Motive kann man natürlich streiten, und dafür muss ich mir beim nächsten Mal einfach mehr Zeit nehmen. Aber insgesamt fand ich das ein sehr interessantes Experiment, dass ich unbedingt zur Nachahmung empfehle. Und so eine Reihe Schwarzweissbilder hat schon etwas für sich.
Hier nun die Bilder die ich an dem Abend gemacht habe:







Zum Beitrag “Kill your LCD” auf Martins Blog geht es hier.