Archive for April, 2009

Aperture Workflow Teil2

Posted 30 Apr 2009 — by Andre
Category Apple, Photography

In Teil1 habe ich gezeigt wie ich meine Bilder importiere und umbenenne. Dieses Mal zeige ich wie ich die Bilder aussortiere und ablege.

1. Sichten, sortieren und bewerten

Viele kennen bestimmt die Sternchen in iTunes. So funktioniert dies auch in Aperture (auch Lightroom oder anderen Bildverwaltungsprogrammen). Wichtig beim durchsehen der Bilder, ist das aussortieren der schlechten Bilder bzw. das bewerten der Bilder, die gut genug sind um sie aufzuheben.

Ein Beispiel:

Es bringt nichts wenn man zehn gleiche Bilder von einer Kirche hat, die alle gleich sind, da man ja doch nur eines dieser zehn Bilder herzeigen wird.

Sinnvoll ist es also, sich das Beste der zehn Bilder rauszusuchen und dieses zu behalten. Vielleicht noch ein zweites aus der Serie, die restlichen werden radikal gelöscht. Wie gesagt, ich spreche dabei von Serien bzw. Bildern die sich ähnlich sind und den gleichen Bildinhalt haben. Anders sieht es vielleicht bei Bildern aus, die einen persönlichen Wert haben (Familienfeiern, Babyfotos usw.). Das muss jeder für sich entscheiden.

Ich mache das wie oben schon beschrieben, ich hebe maximal 2 Fotos aus einer Serie auf, der Rest kommt in den Müll weil diese gleich sind oder aus anderen Gründen weg müssen (falsche Belichtung, unscharf, usw.). Verwackelte, unscharfe, unter- oder über-belichtete Fotos kommen auf jeden Fall in den Müll sofern sie nicht persönlichen Wert haben. Lieber ein verwackeltes Bild vom Papst als gar keines.

Die Entscheidung ob ein Bild gut ist oder nicht, bzw. welches der 10 das Beste ist, fällt gar nicht so leicht. Ich mache das, indem ich einmal alle Bilder in der Schnellansicht durchsehe und dabei gleich die die unscharfen usw. aussortiere, in dem ich sie in Aperture mit der Taste 9 als abgelehnt markiere. In einem zweiten Durchgang vergleiche ich dann ähnliche Bilder untereinander in der Vergleichsansicht und markiere die schlechten Bilder ebenfalls als abgelehnt. Die restlichen Bilder werden nun mit Sternen bewertet. Für die Sterne habe ich mir folgendes System angewöhnt.

1 Stern (unbearbeitete) Bilder von Feiern, Familienfotos usw. diese können auch verwackelt oder unscharf sein, haben aber persönlichen Wert für mich oder die Personen auf den Bildern und bleiben deshalb in der Sammlung.

2 Sterne (unbearbeitete) Bilder mit persönlichem Wert für mich. z.B. Urlaubsfotos die man als Erinnerung behält oder Bilder die okay sind aber nicht als Kalender, in einem Buch oder als Poster an der Wand landen würden.

3 Sterne unbearbeitete Bilder die ich später noch bearbeiten werde, und dann in eine der anderen Kategorien wandern.

4 Sterne (unbearbeitete) gute Bilder die ich herzeigen, ausdrucken, auf Flickr stellen würde und mir persönlich gut gefallen.

5 Sterne bearbeitete sehr gute Bilder die ich mir auch als Poster an die Wand hängen oder verkaufen würde.

Nach dem Sichten der Bilder ist der große und wichtige Teil des Workflows abgeschlossen. Im dritten und letzten Teil des Workflows zeige ich Euch, nach welchem System ich die Bilder einsortiere und verschlagworte. Die Bildbearbeitung lasse ich mal komplett weg. Vielleicht gibt es darüber noch mal einen eigenen Beitrag.


Aperture Workflow Teil1

Posted 29 Apr 2009 — by Andre
Category Apple, Photography

Wie schon im vorigen Post angekündigt, zeige ich hier meinen Workflow mit Aperture.

1. Der Import Als erstes werden die Bilder von der Speicherkarte importiert. Logisch! Beim Import werden die Bilder gleich mal umbenannt und die Copyright Informationen in die Metadaten geschrieben.

Beispiel: pir_JJJJMMDDm_ORIGINALDATEINAME.NEF

Die ersten 3 Buchstaben sind ein Kürzel das sich aus meinem Familiennamen ergibt. Das hat den Sinn, dass wenn ich jemandem ein Bild gebe, sofort erkannt werden kann, dass dieses Bild von mir stammt. Es folgt Jahr, Monat, Tag an dem das Bild aufgenommen wurde. Das m steht für Master, damit sehe ich auch einen Blick dass es sich dabei um ein Masterfile also ein unbearbeitetes Original handelt. Das sehe ich zwar jetzt auch noch an der Dateiendung, aber wenn ich das Bild in das JPEG Format konvertiere könnte ich nicht mehr unterscheiden ob das Bild schon bearbeitet wurde oder nicht. Der originale Dateiname bleibt auch noch erhalten. Das ganze sieht dann zum Beispiel so aus:

Beispiel: pir_20090403m_DSC_6237.NEF

Ein bearbeitetes Bild bekommt eine andere Dateiendung und zusätzlich noch ein ein _edit angehängt.

Beispiel: pir_20090403m_DSC_6237_edit.tiff

2. Backup

Der nächste Schritt ist einer der wichtigsten. Datensicherung! Nicht ist schrecklicher als die Speicherkarte zu löschen, und danach festzustellen dass man entweder die Bilder noch nicht importiert hat, der Import fehlgeschlagen ist, oder der Rechner plötzlich nicht mehr will. Alle Bilder weg! Blöd wenn das grad die Bilder von der Hochzeitsreise oder von einem anderen einmaligen Ereignis sind. Deshalb, nach dem Import oder dem kopieren auf den Rechner, und VOR dem löschen der Speicherkarte eine Datensicherung machen.

Für die Datensicherung verwende ich eine externe Platte, die ich nur für diesen Zweck anschließe, um dann mit Time Machine die Daten wegzusichern. Nach dem Backup wird die Platte vom Rechner getrennt und in den Schrank gelegt. Klingt vielleicht etwas paranoid, aber wenn ihr einmal wichtige Bilder verloren habt, werdet ihr anders darüber denken.

Hier endet der erste Teil meines Workflows. Beim nächsten Mal erzähle ich, wie ich die Bilder sortiere und die guten Bilder von den richtig guten trenne, um die Datenmenge so gering wie möglich zu halten.


Bilderflut

Posted 29 Apr 2009 — by Andre
Category Photography

Irgendwann gelangt man an den Punkt, an dem man sich Gedanken machen muss, wie man die vielen vielen Bilder, die sich mit der Zeit so ansammeln, organisiert.

Früher war das einfacher, da hat man im Urlaub vielleicht ein paar Filmrollen verknipst. Die hat man daheim entwickeln lassen, oder noch selbst entwickelt. Danach kurz angesehen, den Verwandten gezeigt und dann irgendwo in einem Schuhkarton oder Bilderalbum aufbewahrt. Heute sieht die Sache schon anders aus, da sind an einem Tag oder auch nur bei einem kurzen Photowalk, gleich mal hunderte von Bildern da. Und wenn man die nicht sofort richtig ablegt und sortiert, kommen vielleicht am nächsten Tag gleich noch einmal so viele dazu. Das summiert sich dann von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und so weiter.

Irgendwann steht man dann da, mit einer beachtlichen Bildersammlung, man ist aber nicht mehr in der Lage, das Bild xy schnell zu finden. Und irgendwann wird nur noch Plattenplatz verschwendet weil von Motiv xy 20 verschiedene Fotos vorhanden sind, von denen vielleicht 1-2 Versionen brauchbar sind. Da hilft nur eines, das richtige System von Anfang an. Dieses Konzept sollte dann aber auch durchgezogen werden. Es hilft nichts ein System zu haben, wenn man es nicht konsequent verwendet.

Aus diesem Grunde zeige ich beim nächsten Post meinen “Workflow”, und wie ich versuche diese Bilderflut zu zähmen.


Clafoutis – französischer Kirschkuchen

Posted 26 Apr 2009 — by Andre
Category Photography, fun

Heute mal ein Post der wenig mit Apple oder Fotografie zu tun hat. Ich habe heute nämlich einen Kuchen gebacken. Das Rezept habe ich nach kurzer Suche aus dem Internet jedoch etwas abgeändert.

Fangen wir gleich mal mit den Zutaten an:

  • 100g Mehl
  • 90g Zucker
  • 4 Eier
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Glas Kirschen
  • Staubzucker

Die Zubereitung geht schnell und sieht folgendermaßen aus:

Die Eier aufschlagen und in einer Schüssel kurz verrühren. Mehl, Zucker und Salz hinzugeben und alles gut verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Jetzt langsam die Milch hinzugießen und in den Teig einrühren. Zum Schluss noch eine Prise Zimt und Muskat hinzufügen. Lasst Euch nicht verwirren, der Teig wird nämlich sehr sehr flüssig.

Nun also den fertigen Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen. Ich hab dazu eine runde Backform genommen wie man sie auch für Obstkuchen verwendet. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200° etwa eine halbe Stunde backen. Den fertigen Kuchen mit etwas Staubzucker bestreuen und eventuell Schlagobers oder Vanilleeis genießen.


Makro Makro

Posted 25 Apr 2009 — by Andre
Category Photography


Ich sollte ruhig mal öfter in den Blumenladen gehen und nach schönen Blumen Ausschau halten. Die eignen sich nämlich hervorragend um ein paar Makrofotos zu machen. Wichtig dabei ist allerdings, sich die Blüte vor dem Kauf genau anzusehen und auf Fehler zu prüfen. Das erspart daheim eine Menge Arbeit mit Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen. Das Foto dieser Blume dessen Name ich leider nicht weiss habe ich mit Aperture 2.0 entwickelt. Mehr Bilder gibt´s auf meinem Flickr Stream.